Die ersten drei Sekunden entscheiden, ob das Video gesehen wird. Ein einfacher Skriptaufbau, Einstiegsformeln und eine Vorlage zum Ausfüllen.

Der Aufbau eines funktionierenden Skripts

Sechs Schritte, in dieser Reihenfolge.

Der Einstieg, der den Daumen anhält.

Das Problem, in einem Satz anerkannt.

Die Vorführung, gezeigt statt beschrieben.

Der Beleg, ein überprüfbares Detail.

Der Einwand, ausgeräumt, bevor er kommt.

Und der Schluss, der auf den Einstieg antwortet.

Warum die ersten drei Sekunden entscheiden

Weil die Entscheidung zum Weiterschauen fällt, bevor der erste Satz endet. Es ist keine bewusste Wahl: der Daumen wandert weiter, und diese Person erfährt nie, was danach kam. Der ganze Rest des Skripts nützt nichts, wenn diese drei Sekunden nicht halten.

Was in den ersten drei Sekunden zu tun ist

Sieben Regeln.

Mitten in der Handlung starten, nicht mit einer Vorstellung.

Produkt oder Ergebnis sofort zeigen.

Den Einstieg als Text ins Bild setzen.

Jede Leerstelle im Schnitt entfernen.

Logo und Markennamen meiden.

Ab dem ersten Bild sprechen.

Und in die Kamera sehen oder die Hände zeigen.

Die Einstiegsformeln, die wirken

Sieben anpassbare Formeln.

Die Frage der Käuferseite, unverändert gestellt.

Der verbreitete Fehler, klar benannt.

Das Ergebnis vor der Methode.

Der Vergleich mit der bisherigen Gewohnheit.

Der Einwand, vor der Kundschaft ausgesprochen.

Die konkrete Zahl, ohne Übertreibung.

Und der scheinbare Widerspruch, der zum Bleiben zwingt.

Einstiege, die nicht mehr wirken

Sechs zu streichende Formulierungen.

Hallo zusammen.

Heute spreche ich über.

Ich freue mich so, euch vorzustellen.

Ihr kennt dieses Problem.

Bleibt bis zum Schluss.

Und eine Frage, die alle mit ja beantworten.

Wie man jeden Block des Skripts schreibt

Sechs Regeln.

Ein Satz, nie zwei.

Ein Problem, das das Publikum wiedererkennt.

Alltagssprache, nicht Markensprache.

Eine genaue Lage, keine Allgemeinheit.

Kein Urteil über die Betroffenen.

Und an dieser Stelle kein Versprechen.

Wie man die Vorführung schreibt

Sieben Regeln.

Den Handgriff zeigen, nicht beschreiben.

Den beweisenden Teil filmen, nicht die Verpackung.

Den echten Produktklang behalten.

Nicht mitten in der Handlung schneiden.

Das Ergebnis möglichst in derselben Einstellung zeigen.

Eine einzige Vorführung je Video.

Und nichts behaupten, was nicht zu sehen ist.

Wie man den Beleg schreibt

Sechs brauchbare Belegformen.

Ein im Bild sichtbares Detail.

Eine überprüfbare Frist.

Eine gemessene Menge.

Ein Vergleich vorher und nachher.

Eine wiederholte Nutzung über die Zeit.

Und eine ehrliche Anmerkung zu einer Grenze.

Wie man den Einwand behandelt

Sechs wirksame Formulierungen.

Ich dachte, es wäre zu teuer, und deshalb ist es das nicht.

Ich fürchtete, es sei kompliziert, ist es aber nicht.

Es wirkt klein, ist aber die richtige Größe für.

Es ist nicht für alle, es ist für die, die.

Ich habe es zwei Wochen getestet, bevor ich darüber spreche.

Und der einzige Nachteil ist.

Wie man den Schluss schreibt

Sechs Regeln.

Wörtlich auf den Einstieg antworten.

Ein einziger Satz.

Keine Superlative.

Kein aufdringlicher Handlungsaufruf.

Ein Bild statt eines Slogans.

Und danach nichts, kein Dank.

Wie man natürlich klingt

Sieben Techniken.

Schreiben, wie man spricht, laut.

Den Text nicht auswendig lernen.

Leichte Zögerer im Schnitt lassen.

Für den Rhythmus stehend aufnehmen, für die Stimme sitzend.

Drei Aufnahmen machen, die zweite behalten.

Einen Ton tiefer sprechen als sonst.

Und vor dem ersten Wort atmen.

Wie man eine Aufnahme beendet

Sechs Handgriffe am Drehende.

Nach dem letzten Satz zwei Sekunden weiterlaufen lassen.

Den ersten Satz noch einmal wiederholen.

Gleich eine Einstiegsvariante aufnehmen.

Vor dem Einpacken den Ton über Kopfhörer prüfen.

Eine Zwischenaufnahme des Produkts drehen.

Und notieren, welche Aufnahme bleibt, solange es frisch ist.

Welche Länge man wählt

Sechs Maßstäbe.

Fünfzehn Sekunden für einen allein getesteten Einstieg.

Zwanzig bis dreißig Sekunden für eine einfache Vorführung.

Fünfundvierzig Sekunden für ein erklärungsbedürftiges Produkt.

Eine Minute für ein ausführliches Urteil.

Darüber hinaus in mehrere Videos teilen.

Und immer eine kürzere Fassung mitliefern.

Wie man Einstiegsvarianten erzeugt

Sechs Methoden.

Den ersten Satz ändern, den Rest behalten.

Die erste Einstellung ändern, den Text behalten.

Die Frage anders stellen.

Am Ende beginnen.

Den Satz durch Text im Bild ersetzen.

Und eine Fassung ohne Stimme testen.

Wie man das Skript ans Briefing anpasst

Sechs Prüfungen.

Die Kernbotschaften in der gegebenen Reihenfolge aufgreifen.

Die vorgegebenen Wörter genau verwenden.

Die aufgelisteten verbotenen Sätze meiden.

Die verlangte Länge einhalten.

Den Produktnamen dort setzen, wo er verlangt ist.

Und das genannte Format halten.

Die Skriptvorlage zum Ausfüllen

Sieben auszufüllende Zeilen.

Einstieg, ein Satz.

Problem, ein Satz.

Vorführung, zwei Einstellungen.

Beleg, ein Detail.

Einwand, ein Satz.

Schluss, ein Satz.

Und Text im Bild, höchstens fünf Wörter.

Text im Bild, Gebrauchsanleitung

Sieben einfache Regeln.

Höchstens fünf Wörter je Einstellung.

Den Text außerhalb der Bedienzone setzen.

Den Einstieg wortgleich wiederholen.

Nicht doppeln, was laut gesagt wird.

Genug Kontrast, um bei Sonne lesbar zu sein.

Keine verspielte Schrift.

Und ihn entfernen, sobald die Vorführung beginnt.

Wie man für eine regulierte Kategorie schreibt

Sechs Vorsichtsregeln.

Eine Nutzung beschreiben, keine Wirkung.

Jedes medizinische Vokabular meiden.

Nicht mit einer Behandlung vergleichen.

Eine persönliche Erfahrung schildern, ohne sie zu verallgemeinern.

Die Formulierung von der Marke freigeben lassen.

Und die geltenden Regeln bei der zuständigen Behörde prüfen.

Wie man vor dem Dreh probt

Sechs Schritte, in zehn Minuten.

Das Skript einmal laut lesen.

Es um zwanzig Prozent kürzen.

Schwer auszusprechende Wörter markieren.

Die gelesene Fassung stoppen.

Eine Probeaufnahme ohne Qualitätsanspruch drehen.

Und diese Probe ohne Ton ansehen.

Drei umgeschriebene Einstiege

Sechs Zeilen, vorher und nachher.

Vorher: heute teste ich dieses Produkt.

Nachher: ich kaufe nicht mehr drei im Monat, und zwar deshalb.

Vorher: ich zeige euch meine Morgenroutine.

Nachher: sieben Minuten, ein Produkt, und ich bin aus der Tür.

Vorher: dieses Produkt ist unglaublich.

Nachher: es kann nur eines, aber das kann es gut.

Die häufigsten Skriptfehler

Sieben Fehler.

Zwei Ideen im selben Video.

Ein Einstieg, der den Schluss nicht vorbereitet.

Ein Problem, das nach der Vorführung genannt wird.

Ein nie gezeigtes Versprechen.

Markensprache im Mund des Creators.

Ein Schluss, der sich bedankt.

Und eine Länge über dem Briefing.

Der Aufbau eines kurzen Videos

BlockSeine LängeSeine Rolle
Der Aufhänger3 sDas Scrollen stoppen
Der Kontext5 sDie Situation benennen
Die Vorführung15 sZeigen, nicht erzählen
Der Schluss7 sSagen, was als Nächstes kommt

Was einen brauchbaren Text von einem aufgesagten trennt

Ein brauchbarer Text notiert die Gedanken der Reihe nach und lässt die Worte im Moment kommen. Ein gelernter Text erzeugt einen flachen Ton, genau das, was die Marke mit diesem Format vermeiden wollte.

Was trotzdem wortwörtlich vorbereitet wird

Der erste Satz und der letzte. Das sind die beiden Stellen, an denen Zögern am meisten kostet, und die einzigen, die wirklich vom Vorausschreiben profitieren.

Was die Plattform ändert

Bei UGC MATCH ist die Anmeldung kostenlos und ohne Abo: das Briefing bleibt an der Bestellung, sodass sich prüfen lässt, ob ein Skript die angenommenen Botschaften einhält. Die Marke zahlt bei Bestellung, das Geld wird nicht sofort freigegeben, und die Auszahlung erfolgt bei Freigabe. Die Plattform behält creatorseitig 10% des Preises ein, sodass 90% bleiben, und berechnet der Marke 6% Servicegebühr, mindestens 1,50 EUR.

Ein letzter Maßstab: ein gutes Skript passt auf eine Karte. Braucht ihr eine Seite, ist es kein Skript, sondern ein Verkaufsargument.