Preise für UGC in Frankreich zu setzen hat zwei Ebenen. Die erste: was deine Arbeit wert ist. Die zweite, die viele zu spät entdecken: Was du einnimmst, ist nicht, was dir bleibt, denn Sozialabgaben werden auf den Umsatz erhoben, nicht auf den Gewinn.

Orientierungsspannen

Ausgangspunkte, keine festen Sätze.

  • Am Anfang, ohne Portfolio: hundert bis hundertachtzig Euro pro Video.
  • Mit solidem Portfolio: zweihundert bis vierhundert Euro pro Video.
  • Pakete aus drei bis fünf Videos: zwischen vierhundertfünfzig und tausendzweihundert Euro.
  • Monatspaket aus vier Stücken: zwischen siebenhundert und tausendachthundert Euro je nach Rechten.

Agenturen und große Marken zahlen über den direkten, digital geborenen Marken, aber mit längeren Fristen und mehr Abstimmung.

Was der Status nimmt

Als Auto-entrepreneur werden Sozialabgaben als Prozentsatz dessen berechnet, was du einnimmst, unabhängig von deinen Ausgaben. Ein Auftrag über dreihundert Euro lässt dir also keine dreihundert Euro.

Die Regel gegen böse Überraschungen: Leg bei jeder Zahlung sofort den entsprechenden Anteil auf ein getrenntes Konto. Wer bis zur Quartalsmeldung mit dem Rechnen wartet, ist genau die Person, die im Minus landet.

Was getrennt berechnet wird

Hier lassen die meisten Creator Geld liegen. Das Video zu erstellen ist eine Leistung. Seine Nutzung zu erlauben eine andere.

  • Organische Nutzung auf den Kanälen der Marke: normalerweise enthalten.
  • Bezahlte Medien: getrennt, dreißig bis hundert Prozent des Grundpreises je nach Laufzeit und Gebiet.
  • Kategorieexklusivität: wird bezahlt, weil sie dich bei Wettbewerbern blockiert.
  • Whitelisting: Anzeigen über dein Konto zu schalten ist ein anderes Produkt mit eigenem Preis.
  • Rohmaterial: wenn es verlangt wird, wird es berechnet.

Diese Positionen im Angebot aufzuschlüsseln heißt nicht, mehr zu verlangen: Es heißt, mehr Dinge zu verkaufen.

Wie du den Preis gegenüber einer Agentur hältst

Agenturen verhandeln beruflich. Sie werden einen Mengenrabatt verlangen, was legitim ist, versuchen aber manchmal, Werberechte zu bekommen, ohne sie zu bezahlen.

Die Antwort passt in einen Satz: Der Preis deckt Produktion und organische Nutzung; die werbliche Ausspielung ist eine eigene Position. Ruhig gesagt, schließt das das Thema in den meisten Fällen.

Teure Fehler

Nach Stunden statt nach Liefergegenstand abrechnen. Produkt für Stücke annehmen, die in bezahlte Medien gehen. Den Preis senken, ohne den Umfang zu senken. Und vergessen, dass ein Video, das sechs Monate in Werbung läuft, weit mehr wert ist als eines, das einmal organisch gepostet wird.

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Quellen

Geprüft am 27. August 2026. Grenzen und Sätze ändern sich: Weichen dieser Leitfaden und die offizielle Quelle voneinander ab, gilt die offizielle Quelle.