Das Media-Kit von UGC-Creatorn sieht ganz anders aus als das von Influencern. Es trägt keine Reichweite, keine Impressionen, keine Publikumsgrafiken. Es trägt das Einzige, was eine Marke zum Entscheiden braucht: was du filmst, wie es aussieht und was es kostet.

Nur eine Seite

Wird es länger als eine Seite, wird es nicht gelesen. Die Marke öffnet die Datei zwischen zwei Terminen auf dem Telefon und entscheidet in zwanzig Sekunden.

Alles, was dieser Entscheidung nicht hilft, ist überflüssig.

Was hineingehört

  • Dein Name und eine Zeile zur Positionierung. "UGC-Creator für Kosmetik und Hautpflege, Lyon." Nicht "leidenschaftlich für Inhalte".
  • Deine Nischen. Zwei oder drei, nicht zehn. Spezialisierung verkauft.
  • Deine Sprachen. Muttersprachliches Französisch, Englisch falls zutreffend. Eine europäische Marke auf der Suche nach französischen Inhalten hält bei dieser Zeile an.
  • Vier Standbilder deiner besten Stücke, jedes mit direktem Link zum Video.
  • Was du lieferst. Formate, Längen, Zahl der Aufhänger pro Stück, ob Untertitel enthalten sind.
  • Deine übliche Lieferzeit. "Lieferung in fünf Werktagen" ist mehr wert als jedes Adjektiv.
  • Deine Honorare, netto, mit einer Zeile, dass Werberechte getrennt berechnet werden.

Warum Agenturen über den Link entscheiden, nicht über die Datei

Das ist die Besonderheit des französischen Marktes. Agenturen bekommen dutzende Media-Kits pro Woche und öffnen Anhänge fast nie, die ihre Firmenpostfächer oft blockieren.

Was sie anschauen, ist ein Link zu einem Videoordner oder ein Onlineprofil. Setz diesen Link in den Nachrichtentext, nicht nur ins Dokument.

Wenn du ein Profil auf einem UGC-Marktplatz hast, kann dieser Link das ganze Media-Kit ersetzen, denn er zeigt Nischen, Sprachen, Honorare und Stücke an einem Ort.

Warum Preise zu zeigen alles beschleunigt

Der klassische Einwand lautet, Preise zu zeigen nehme dir Verhandlungsspielraum. In der Praxis passiert das Gegenteil: Es filtert die ohne Budget heraus und bringt die mit Budget herein.

Schreib "Preise netto" und, wenn du unter die Kleinunternehmerregelung fällst, den entsprechenden Hinweis. Das erspart ein unangenehmes Gespräch, wenn die Rechnung kommt.

Was rausfliegt

Followerzahlen. Statistiken deines privaten Kontos. Sätze über deine Leidenschaft. Urlaubsfotos von dir. Und jede überladene Vorlage, in der der Text mit dem Design konkurriert.

Aktualisier es alle drei Monate

Nimm ein altes Stück raus, setz ein neues rein. Heb den Preis, wenn das Portfolio es rechtfertigt. Ein Media-Kit, das sich ein Jahr nicht geändert hat, signalisiert Creator, die sich auch nicht geändert haben.

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Quellen

Geprüft am 27. August 2026. Grenzen und Sätze ändern sich: Weichen dieser Leitfaden und die offizielle Quelle voneinander ab, gilt die offizielle Quelle.