Die ersten Kunden sind die schwersten und zugleich die schnellsten, wenn du weißt, wen du anschreibst. In Argentinien gibt es eine konkrete Abkürzung: Betriebe, die schon über Instagram verkaufen und jede Woche frisches Material brauchen.

Wen du zuerst anschreibst

Kleine Onlineshops

Kosmetik, Kleidung, Accessoires, Nahrungsergänzung. Sie verkaufen über Instagram und lokale Shopplattformen und verbrennen Material schnell.

Lebensmittelbetriebe

Spezialitätencafés, Eisdielen, Restaurants im Viertel. Kleines Budget, aber sofortige Entscheidungen: Die Inhaberseite antwortet, kein Gremium.

Fitnessstudios, Studios und Kosmetikzentren

Sie kaufen das ganze Jahr Inhalte und schätzen echte lokale Gesichter.

Betriebe, die gerade starten

Sie haben keine eigenen Inhalte und brauchen Menge. Sie zahlen weniger, geben dir aber Portfolio und Referenzen.

Ausländische Marken auf der Suche nach lateinamerikanischem Spanisch

Der Wechselkurs macht dich wettbewerbsfähig, und diese Kundschaft zahlt meist besser als lokale.

Was du brauchst, bevor du schreibst

Sechs gedrehte Stücke. Sie müssen nicht für Kundschaft entstanden sein: Produkte, die du ohnehin benutzt, reichen. Ohne sie bricht jede Nachricht bei der ersten Rückfrage zusammen.

Dazu ein vorab festgelegter Preis. Wenn gefragt wird, was du nimmst, und du antwortest "kommt darauf an", ist das Gespräch verloren.

Die Nachricht, die funktioniert

Kurz, konkret und ohne Schmeichelei. Vier Zeilen:

  1. Was du von ihrem Produkt benutzt und seit wann.
  2. Was dir an ihrer Kommunikation aufgefallen ist: zum Beispiel, dass es kein vertikales Produktvideo gibt.
  3. Was du genau vorschlägst: drei Videos, Formate, Liefertermin.
  4. Preis und Verfügbarkeit.

Dazu zwei Beispiele im Anhang oder ein Link. Nie eine Nachricht ohne Beispiele.

Wie viele du schickst

Zwanzig bis vierzig gut gemachte Nachrichten bis zum ersten bezahlten Auftrag. Das ist kein Scheitern: Das ist die normale Quote.

Was scheitert, ist, hundert identische Nachrichten zu kopieren. Zehn persönliche Nachrichten schlagen hundert allgemeine.

Das Angebot, das das erste Ja bringt

Bei zögernder neuer Kundschaft funktioniert ein kleines Probepaket: zwei Videos zum Festpreis, geliefert in fünf Tagen. Es senkt ihr Risiko und lässt dich zeigen, was du kannst.

Was sich nicht lohnt, ist Gratisarbeit. Produkt im Tausch nur, wenn das Produkt deine Zeit wert ist und nicht in bezahlte Medien geht.

Und parallel dazu: auffindbar werden

Aktive Akquise braucht Zeit. In der Zwischenzeit sorgt ein Profil auf einem UGC-Marktplatz mit deiner Nische, deinen Sprachen und deinen Honoraren dafür, dass Marken dich finden, die du selbst nie angeschrieben hättest.

Weiterlesen