Food verkauft über Appetit und echte Reaktionen, zwei Dinge, die UGC besser einfängt als jede Produktion. Ein Gericht aus der Nähe gefilmt, mit Dampf und Ton, funktioniert, weil es eine sofortige Reaktion auslöst, noch vor jeder Überlegung zum Preis.

Warum UGC im Food funktioniert

Das Publikum kauft nicht die Produktbeschreibung, es kauft die Lust. Das Geräusch einer brechenden Kruste, die laufende Soße, die Reaktion beim ersten Bissen: Das bildet kein Foto ab. Dazu kommt, dass Food eine Kategorie mit Wiederkauf ist, ein gewonnener Kunde also viel wert ist und ernsthafte Investitionen in Kreation rechtfertigt.

Die Formate, die konvertieren

FormatWas es zeigt
Der erste BissenNahaufnahme, ehrliche Reaktion, Ton an. Das wirksamste Format überhaupt.
Die beschleunigte ZubereitungVom Produkt zum Teller in zwanzig Sekunden, mit lizenzfreier Musik oder nur echten Geräuschen.
Das Unboxing einer Box oder eines KitsBeruhigt bei Menge, Frische und Verpackung.
Das Rezept mit dem ProduktErweitert die Anwendung und rechtfertigt den Wiederkauf.
Der praktische VergleichSelbst gemacht gegen fertig, oder Klassiker gegen deine Version.
Das Testimonial zur AlltagstauglichkeitFür Produkte, die ein Zeitproblem lösen.

Wie du für Food briefst

Verlange echten Ton

Das Geräusch des Produkts (Knuspern, Eingießen, Braten) wiegt mehr als Musik. Halte im Briefing fest, dass der Originalton erhalten bleibt.

Immer Tageslicht

Gelbes Kunstlicht lässt Essen unappetitlich wirken. Fenster, seitlich, nie direkt von oben.

Nahaufnahmen sind Pflicht

Mindestens drei Detailaufnahmen: Textur, Anschnitt, Eingießen.

Kläre Allergene und Aussagen

Keine unbelegten Nährwertversprechen, keine unzulässigen Gesundheitsaussagen. Gib eine Liste erlaubter Formulierungen mit.

Plane die Logistik

Das Produkt muss verschickt werden, und im Food zählt die Haltbarkeit: Nenn ein Drehdatum, das zur Frische passt.

Die Vorgabe, die Marken vergessen

Den Versand. Ein frisches oder gekühltes Produkt geht nicht wie eine Cremetube auf die Reise. Plan die Versandart in Budget und Frist ein und wähl Creator, die rechtzeitig erreichbar sind. Bei Trockenprodukten entfällt die Hürde.

Rechte und Volumen

Werberechte bei der Bestellung vereinbaren, mit Laufzeit und Plattformen. Zum Volumen: vier bis acht Videos im Monat bei laufender Werbung, weil Food Kreation schnell verbraucht und das Publikum eher auf Vielfalt der Gerichte als auf Wiederholung reagiert.

Profile vergleichen kannst du bei den Food- und Getränke-Creatorn.

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Häufige Fragen

Braucht man einen Creator, der kochen kann?

Für Rezepte ja. Für ersten Bissen und Unboxing nicht, dort reicht sauberes Filmen.

Besser Musik oder Originalton?

Fast immer Originalton, weil er Appetit auslöst. Musik sparsam und immer lizenzfrei.

Wie geht man mit frischen Produkten um?

Gekühlten Versand einplanen und ein Drehdatum nahe am Erhalt im Briefing festhalten.

Wie viele Videos pro Monat?

Vier bis acht bei laufender Werbung, mit Vielfalt bei Gerichten und Gesichtern.