Ein Restaurant braucht keine hübschen Fotos seiner Gerichte, es braucht volle Tische am Dienstag. Das sind zwei verschiedene Dinge, und UGC bedient das zweite weit besser als das erste.
Was die Tische wirklich füllt
- Der Ton. Das schneidende Messer, das Knacken, die Grillplatte. In der Gastronomie leistet der Ton mehr als das Bild.
- Der Ankunftsrundgang. Wie die Straße aussieht, die Tür, der erste Tisch. Er senkt die Hürde, an einen unbekannten Ort zu gehen, und die ist die eigentliche Barriere.
- Die Stimmung zur echten Stunde. Ein Donnerstag um halb zehn, mit dem Lärm und den Menschen, die tatsächlich da sind. Ein leeres Lokal, um fünf Uhr nachmittags gefilmt, sagt das Gegenteil dessen, was du willst.
- Karte und Preise sichtbar. Preise nicht zu zeigen erzeugt sofort Misstrauen.
- Das Gericht, das bestellt wird. Nicht das fotogenste, sondern das meistverkaufte.
Welche Creator du buchst
Lokale Creator aus dem Viertel vor dem Essenskonto mit vielen Followern.
Wo gegessen wird, ist eine geografische Entscheidung: Wer aus der Gegend kommt und die Straße und die Metrostation nennt, überzeugt mehr als ein landesweites Konto. Und kostet einen Bruchteil.
Für Eröffnungen und Veranstaltungen nimm zwei oder drei Branchen-Creator mit größerer Reichweite dazu. Aber der wöchentliche Motor ist der lokale.
Das Format, das fast niemand nutzt
Inhalte mit dem Team. Ein Video, in dem die Küchenleitung erklärt, warum sie etwas auf eine bestimmte Weise macht, oder die Service-Leitung sagt, welches Gericht sie an einem Regentag empfiehlt, verkauft besser als jede Bewertung.
Das sind günstige, eigene Inhalte, und sie hängen von keiner Buchung ab.
Das Briefing, das gutes Material erzeugt
Nimm auf: welche Gerichte gefilmt werden, zu welcher Stunde, was vom Lokal zu zeigen ist, drei Aufhänger, den Kennzeichnungswortlaut und die Liste dessen, was zu Allergenen nicht behauptet werden darf.
Der letzte Punkt ist nicht nebensächlich. Die Allergeninformation ist verpflichtend und heikel und wird nicht vor der Kamera improvisiert.
Der spanische Kalender
Die Spitzen sind Weihnachten mit den Firmenessen, der Valentinstag, der Muttertag und die Terrassensaison im Frühling und Sommer. In Tourismuszielen bestimmt die Hochsaison den Kalender.



