In Frankreich ist ein Video, das du drehst, ein Werk, und dein Urheberrecht daran geht nicht stillschweigend über. Das französische Recht verlangt eine ausdrückliche Übertragung, und eine vage Klausel schützt weder die Marke noch den Creator.

Die vier Pflichtangaben

Eine wirksame Übertragung muss nennen:

Die übertragenen Rechte

Vervielfältigung, öffentliche Wiedergabe, Bearbeitung. Zu sagen, die Marke dürfe das Video nutzen, reicht nicht.

Die Medien

Soziale Netzwerke, bezahlte Werbung, Website, Verkaufsort, Fernsehen, Außenwerbung. Jedes Medium muss benannt sein.

Das Gebiet

Frankreich, Europa, weltweit.

Die Laufzeit

Sechs Monate, ein Jahr, zehn Jahre. Eine Übertragung ohne Laufzeit ist für alle eine Schwachstelle.

Dazu die Urheberpersönlichkeitsrechte, die beim Urheber bleiben: dein Name, die Werkintegrität. Eine Marke darf dein Video nicht ohne Rahmen entstellen.

Dein Bild, ein eigenes Recht

Trittst du vor der Kamera auf, überlagern sich zwei Dinge: das Urheberrecht am Video und das Recht am eigenen Bild. Das sind zwei verschiedene Erlaubnisse, und beide gehören schriftlich fest, mit derselben Genauigkeit bei Medien, Gebiet und Laufzeit.

Das ist der Punkt, den schlecht formulierte Verträge vergessen, und der Ärger macht, wenn ein Creator will, dass sein Gesicht aufhört, in einer Anzeige zu erscheinen.

Was sonst in einen UGC-Vertrag gehört

Exklusivität, wenn die Marke sie verlangt: Laufzeit, Liste der Wettbewerber, getrennter Preis.

Whitelisting, wenn die Anzeige von deinem Konto läuft: Zugänge, Laufzeit, Budgetobergrenze, eigenes Honorar.

Erlaubte Änderungen: Schnitt, Untertitel, Synchronisation, Neuausschnitt.

Die Nutzung zum Trainieren automatisierter Systeme, ausdrücklich untersagt, wenn du sie nicht verhandelt hast.

Der Preis, das Zahlungsdatum, und dass die Übertragung mit vollständiger Zahlung wirksam wird. Dieser letzte Satz ist dein bester Schutz gegen Nichtzahlung.

Die praktische Gewohnheit

Halt einen einseitigen Mustervertrag bereit und schick ihn mit jedem Angebot. Ernsthafte Marken unterschreiben ihn ohne Diskussion; die, die alles Schriftliche ablehnen, sagen dir gratis, was kommt.

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Quellen

Geprüft am 27. August 2026. Grenzen und Sätze ändern sich: Weichen dieser Leitfaden und die offizielle Quelle voneinander ab, gilt die offizielle Quelle.