Die richtige Frage ist nicht, was besser verkauft, sondern welche Kundenfrage offen bleibt. In Deutschland kommt eine zweite dazu: was senkt die Retourenquote.

Was Fotos leisten

  • Form, Farbe und Materialdetail zeigen.
  • In einer halben Sekunde gelesen werden, ohne Ton.
  • Katalog, Marktplätze und Schaufenster bedienen.
  • Günstig je Artikel sein und leicht aktualisierbar bleiben.

Was Video leistet

  • Echte Größe, Bewegung und Funktion zeigen.
  • Aufbau, Anwendung und Lieferumfang klären.
  • Ein Gesicht und eine Stimme liefern, also Vertrauen erzeugen.
  • In Anzeigen funktionieren, wo Standbilder kaum noch tragen.

Was in welcher Kategorie zählt

  • Mode und Schuhe: Video. Fotos allein erzeugen genau die Retouren, die dich Marge kosten.
  • Werkzeug und Technik: Video, denn die Frage lautet immer, wie es funktioniert.
  • Schmuck und Kleinteile: Fotos für das Detail, ein kurzes Video für den Maßstab.
  • Möbel: beides, Fotos für den Stil, Video für Maße und Aufbau.
  • Lebensmittel: Video, weil Ton und Konsistenz mehr verkaufen als ein Standbild.
  • Kosmetik: Video, wegen Textur und Anwendung.

Wie du ein kleines Budget aufteilst

Nicht hälftig. Fotos macht man einmal im Jahr ordentlich, sie bleiben lange gültig. Video kauft man laufend, weil es sich in Anzeigen abnutzt. Für die meisten deutschen Shops ist das Verhältnis eine Fotosession jährlich und ein fortlaufender Strom an Creator-Videos.

Der Hinweis aus deinen eigenen Daten

Sieh in die Retourengründe. Was dort steht, ist das Briefing für dein nächstes Video, wörtlich.

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Häufige Fragen

Was senkt Retouren?

Video, wenn es Größe und Material ehrlich zeigt.

Braucht es noch Fotos?

Ja, für Katalog, Marktplätze und Details.

Wie das Budget aufteilen?

Fotos jährlich, Video fortlaufend.

Woher kommt das Briefing?

Aus den Retourengründen.