Wer in Deutschland einen Creator sucht, öffnet zwanzig Profile in zehn Minuten. Deines hat etwa acht Sekunden, bevor entschieden wird, ob es in die engere Auswahl kommt.

Worauf zuerst geprüft wird

  1. Die erste Zeile. Was du filmst, in Kategorien. "Ich filme Werkzeug und Haushaltsgeräte" bringt dich weiter, "Content Creatorin mit Liebe zu schönen Momenten" schließt das Fenster.
  2. Das erste Video. Nicht dein bestes, sondern das, das der Kategorie des Suchenden am nächsten kommt.
  3. Der Preis. In Deutschland gilt eine fehlende Preisangabe als unprofessionell, nicht als Verhandlungsspielraum.
  4. Lieferzeit und Verfügbarkeit.

Die drei Zeilen, die entscheiden

  • Was du filmst, in konkreten Kategorien.
  • Für wen, die Art von Marken, mit denen du arbeitest.
  • Was der Kunde erhält, in einer Zeile: Anzahl Videos, Varianten, Termin.

Alles Weitere in der Biografie liest ohnehin niemand.

Was deutsche Käufer zusätzlich prüfen

Ob du sauber abrechnen kannst. Ein Hinweis, dass du eine ordnungsgemäße Rechnung stellst, klingt banal, ist aber für Buchhaltungen ein Auswahlkriterium: ein Video, das nicht verbucht werden kann, ist für ein Unternehmen wertlos.

Was Glaubwürdigkeit kostet

  • Ein inszeniertes Studioporträt als Profilbild.
  • Keine Preisangabe.
  • Schlechter Ton im ersten Beispiel.
  • Zehn Nischen in einer Aufzählung.

Deutsch oder Englisch

Beides, Deutsch zuerst. Deutsche Marken suchen auf Deutsch, internationale Agenturen lesen Englisch. Wer nur auf Englisch schreibt, verliert genau die lokalen Anfragen, die am schnellsten zahlen.

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Häufige Fragen

Was gehört in die erste Zeile?

Die Kategorien, die du filmst.

Muss ein Preis sichtbar sein?

Ja, das Fehlen wirkt unprofessionell.

Wie viele Beispiele?

Drei oder vier, nach Relevanz sortiert.

Welche Sprache?

Deutsch zuerst, Englisch dazu.