Die teuersten Fehler deutscher UGC-Creator passieren nicht vor der Kamera. Sie passieren in der Rechnung, im Angebot und in dem, was nicht schriftlich vereinbart wurde.

1. Nutzungsrechte im Grundpreis verschenken

Der teuerste Fehler überhaupt. Werberechte sind der Teil, der für die Marke den größten Wert hat. Wer sie mitliefert, kann sie nie wieder verkaufen.

2. Keine Rücklage für Steuer und Krankenversicherung

Der Kontostand nach einer guten Rechnung ist nicht dein Geld. Ein fester Anteil gehört sofort auf ein zweites Konto, sonst trifft dich die erste Vorauszahlung mit voller Wucht.

3. Rechnungen ohne Pflichtangaben

Fehlt die Steuernummer, das Rechnungsdatum, die fortlaufende Nummer oder der korrekte Steuerhinweis, kann die Buchhaltung des Kunden nicht zahlen. Nicht will nicht, kann nicht. Das kostet Wochen.

4. Unbegrenzte Korrekturschleifen zusagen

"Bis Sie zufrieden sind" heißt unbezahlte Arbeit ohne Ende. Zwei Runden, im Angebot festgehalten.

5. Ohne Anzahlung starten

Bei neuen Direktkunden gehört die Hälfte vor den Dreh. Wer sich weigert, hat dir gerade etwas über sich verraten.

6. Werbung nicht kennzeichnen

Läuft ein bezahltes Video auf deinen eigenen Kanälen, gehört die Kennzeichnung dazu. Das ist kein Detail, sondern der Punkt, an dem seriöse Marken die Zusammenarbeit beenden.

7. Generalist bleiben

Ein Profil ohne Nische wird über den Preis verglichen. Das ist die einzige Vergleichsachse, die du verlierst.

8. Nie erhöhen

Zwölf Monate zum Startpreis zu arbeiten kostet mehr als jeder einzelne schlecht verhandelte Auftrag, weil es sich stillschweigend summiert.

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Häufige Fragen

Welcher Fehler kostet am meisten?

Werberechte im Grundpreis mitzugeben.

Warum zahlt der Kunde nicht?

Häufig, weil auf der Rechnung eine Pflichtangabe fehlt.

Wie viele Korrekturen zusagen?

Zwei, schriftlich im Angebot.

Wie oft erhöhen?

Alle drei bis vier Monate, bei Neukunden.