Das Vereinigte Königreich ist ein solider UGC-Markt: hohe Werbebudgets, reife Onlineshops und konstante Nachfrage nach Inhalten in britischem Englisch. Hier steht, wie er funktioniert, was administrativ nötig ist und welche Honorare in Pfund real sind.

Warum der Markt interessant ist

Drei Gründe. Britische Onlineshops investieren stark in Social-Media-Werbung und verbrauchen monatlich Kreation. Londoner Agenturen kaufen für ihre Kunden in Paketen. Und internationale Marken, die in den britischen Markt eintreten, suchen den lokalen Akzent und die lokale Wortwahl: Ein Video in amerikanischem Englisch fällt sofort auf und konvertiert schlechter.

Wer bucht

Wer buchtWas sie bestellen
DTC- und Ecommerce-MarkenKosmetik, Nahrungsergänzung, Mode, Haushalt, Tierbedarf.
Agenturen aus London und ManchesterDie in Paketen einkaufen.
Apps und StartupsFür Demos und Testimonials.
Internationale MarkenDie in den britischen Markt wollen.

Die realen Honorare

  • Einfaches Testimonial, Einsteiger: 70 bis 130 Pfund.
  • Testimonial, Creator mit Portfolio: 130 bis 250 Pfund.
  • Unboxing oder Demo: 90 bis 200 Pfund.
  • Geskriptetes Format: 200 bis 350 Pfund.
  • Paket mit drei Videos: 280 bis 600 Pfund.

Werberechte werden separat berechnet, mit 40 bis 150 Pfund pro Video und Plattform.

Der Status zum Abrechnen

Im Vereinigten Königreich ist die einfachste Form der sole trader, also Einzelselbstständige. Dazu gehören die Registrierung bei der Steuerbehörde, das Führen von Einnahmen- und Ausgabenaufzeichnungen und eine jährliche Erklärung. Unterhalb einer Umsatzgrenze ist keine Registrierung für die Mehrwertsteuer nötig.

Praktischer Rat: Leg bei jedem Zahlungseingang einen Prozentsatz für die Jahressteuer zurück. Der häufigste Anfängerfehler, weil die Erklärung viele Monate nach den Einnahmen kommt.

Wenn du in Deutschland sitzt und für britische Marken arbeitest, rechnest du über deine eigene steuerliche Registrierung ab. Seit dem Brexit haben sich die Regeln für grenzüberschreitende Dienstleistungen geändert: Prüf die steuerliche Behandlung vor dem ersten Auftrag.

Was du sprachlich mitbringst

Natürliches britisches Englisch. Das Hauptkriterium für lokale Marken, die Videos mit starkem amerikanischem Akzent oft ablehnen, wenn sie das heimische Publikum ansprechen. Wenn dein Englisch einer anderen Variante folgt, ziel lieber auf die entsprechenden Märkte.

Wie du anfängst

  1. Dreh drei oder vier Mustervideos in britischem Englisch.
  2. Registrier dich als sole trader, wenn du im Vereinigten Königreich lebst.
  3. Leg ein Profil mit Pfundpreisen und genannter Sprache an.
  4. Berechne Werberechte separat.
  5. Erhöhe die Preise mit den ersten Bewertungen.

Auf UGC MATCH ist das Profil kostenlos, die Zahlung wird bei der Bestellung reserviert und nach freigegebener Lieferung ausgezahlt, und du behältst 90% des Preises.

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Häufige Fragen

Muss man im Vereinigten Königreich leben?

Nein, es zählt die Sprache. Aber der britische Akzent ist für lokale Marken entscheidend.

Wie viel verdient man?

70 bis 250 Pfund pro Video je nach Erfahrung und Format, Rechte separat.

Muss man sich als sole trader registrieren?

Wenn du dort lebst und abrechnest, ja. Aus dem Ausland nutzt du deine eigene Registrierung.

Wie viel für Steuern zurücklegen?

Bei jedem Eingang einen Prozentsatz, weil die Erklärung deutlich später kommt.

Quellen

Geprüft am 27. August 2026. Grenzen und Sätze ändern sich: Weichen dieser Leitfaden und die offizielle Quelle voneinander ab, gilt die offizielle Quelle.