Murcia ist keine Marketingstadt, und genau deshalb lohnt es sich, dort zu arbeiten. Das Geld kommt hier aus Anbau, Verpackung und Export von Lebensmitteln, und die Unternehmen, die das tun, haben entdeckt, dass eine Einkaufsabteilung in Deutschland und jemand beim Einkaufen auf Instagram gleichermaßen auf Video reagieren.
Wofür die lokale Wirtschaft zahlt
Die Region exportiert Obst und Gemüse in ganz Europa in einem Umfang, den die meisten in Spanien unterschätzen. Um diesen Kern liegen Packbetriebe, Bewässerungs- und Maschinenfirmen, Biozertifizierungen und eine wachsende Zahl von Marken, die direkt an Verbrauchende verkaufen statt nur an den Großhandel.
Diese letzte Gruppe ist die Gelegenheit. Eine Genossenschaft, die früher Paletten verkaufte, hat heute einen Onlineshop, ein Instagram-Konto und keine Vorstellung, wie sie beides füllt. Sie braucht jemanden, der eine Zitrone, eine Paprika oder ein Glas eingelegtes Gemüse so zeigt, dass Leute es wollen.
Neben der Landwirtschaft liegen die Kategorien, die jede Stadt dieser Größe hat: Restaurants, Fitnessstudios, Praxen, Optik, Möbel, lokale Mode und eine große Studierendenschaft der Universität, die günstige Marken und Nachtleben trägt.
Ein gewöhnliches Produkt wie eine Marke aussehen lassen
Das ist die Fähigkeit, für die Murcia zahlt, und sie ist erlernbar. Lebensmittelvideo, das wirkt, hat vier Bestandteile: echte Hände, die etwas tun, natürliches Licht vom Fenster, Ton, der nicht nur Musik ist, und eine konkrete Aussage in den ersten zwei Sekunden. Eine Frucht zu schneiden, das Innere zu zeigen, zu sagen, warum die Sorte zählt, und mit dem Kaufort zu schließen, schlägt jedes Zeitlupenmontagestück.
Bau dein Portfolio so auf. Drei Produktvideos von Dingen aus dem Supermarkt sind mehr wert als zehn Clips im Reisestil, weil sie einem Lebensmittelexporteur genau zeigen, was er bekäme.
Die lokalen Sätze und der Exportbonus
Die lokalen Budgets sind bescheiden: Ein einzelnes Video für einen Laden oder ein Restaurant liegt üblicherweise bei 60 bis 120 Euro und bei 150 bis 300 Euro mit Erfahrung. Pakete aus drei bis fünf gehen zwischen 400 und 900 Euro.
Die Ausnahme ist die Exportseite. Ein Unternehmen, das an Abnehmende im Ausland verkauft, hat ein echtes Marketingbudget und braucht oft dasselbe Video auf Spanisch und Englisch, manchmal auf Deutsch oder Französisch. Diese Arbeit wird näher am Landesschnitt bepreist und wiederholt sich jede Saison.
Die Abrechnung, dasselbe Tor wie überall in Spanien
Eine Genossenschaft oder eine Exportfirma kann dich ohne Rechnung nicht bezahlen, also macht dich die Anmeldung als selbstständig für die gute Kundschaft sichtbar. Deine Rechnung trägt die Umsatzsteuer und, wenn du für ein Unternehmen arbeitest, einen Einkommensteuereinbehalt, sodass die Überweisung kleiner ist als die Summe. Nenn den Preis mit und ohne Umsatzsteuer im Vorschlag, dann ist niemand überrascht.
Ein realistischer Start
Dreh diese Woche vier Lebensmittelstücke zu Hause, schick sie an fünfzehn lokale Erzeugende, Packbetriebe und Fachgeschäfte, mit Preis und Termin, und bied die englische Fassung als Möglichkeit an. In einem Markt fast ohne Konkurrenz wird eine konkrete Nachricht mit angehängtem Beleg beantwortet.
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Quellen
- Agencia Tributaria, Spanish tax authority
- Spanish Social Security, self-employed registration (RETA)
Geprüft am 27. August 2026. Grenzen und Sätze ändern sich: Weichen dieser Leitfaden und die offizielle Quelle voneinander ab, gilt die offizielle Quelle.



