Ein View ist kein Ergebnis. Es ist die meistzitierte Kennzahl in UGC-Berichten und die, die am wenigsten über Geld sagt. Legt die Marke nicht vorher fest, was sie messen wird, endet der Test in Meinungen.

Die drei Zahlen, die zählen

Die Kosten pro brauchbarer Kreation

Nicht die Kosten pro geliefertem Video, sondern pro Video, das die Freigabe passiert hat und live gegangen ist. Werden fünf von zehn verworfen, haben sich die echten Kosten verdoppelt, und der Grund ist meist das Briefing.

Die Akquisekosten mit dieser Kreation

Ein Creator-Video ist keine Kampagne, es ist ein Motiv. Der richtige Vergleich läuft zwischen Motiven, die auf demselben Budget und derselben Zielgruppe laufen.

Die Lebensdauer des Motivs

Wie viele Tage, bis die Leistung abfällt. Diese Zahl bestimmt, wie viele Videos du im Monat brauchst, und sie ist die einzige, die aus UGC einen Prozess statt eines Experiments macht.

Was auf jeder Stufe zu messen ist

Die Sehdauer in den ersten drei Sekunden sagt dir, ob der Aufhänger trägt. Die Sehdauer bis zum Ende sagt dir, ob das Skript hält. Klicks sagen dir, ob das Angebot klar war. Die Conversion sagt dir, ob das Produkt hält, was das Video versprochen hat, und hier entdecken viele Marken, dass das Problem nicht das Video war.

Im organischen Bereich schau auf Speicherungen und Weiterleitungen vor den Likes: Sie hängen am engsten mit echter Absicht zusammen.

Wie ein ehrlicher Test aufgebaut ist

Lass mindestens vier verschiedene Motive gleichzeitig laufen, auf demselben Budget, an dieselbe Zielgruppe, und gib ihnen lang genug, um aus dem Rauschen herauszukommen.

Änder eine Sache auf einmal, wenn du etwas lernen willst: den Aufhänger, das Format, den Creator. Änderst du alles gleichzeitig, hast du einen Gewinner, ohne zu wissen warum.

Leg das Ergebnis dort ab, wo das Team tatsächlich nachsieht. Eine Sammlung von Aufhängern, die funktioniert haben, ist mehr wert als jeder polierte Bericht.

Die häufigsten Messfehler

UGC mit Studioproduktion über die Kosten pro Video zu vergleichen statt über die Kosten pro Ergebnis.

Ein Motiv nach einem Tag Daten zu beurteilen.

Einen Creator zu ersetzen, weil ein Video schwach lief, obwohl das Angebot das Problem war.

Videos nicht nach einer festen Konvention zu benennen, wodurch sich später nicht mehr feststellen lässt, welches Stück das Ergebnis gebracht hat.

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