Automotive ist in Deutschland eine der größten und technischsten Kategorien überhaupt. Sie ist zugleich die, in der ein einziger falscher Satz die gesamte Kampagne entwertet.
Warum Papiere hier über den Kauf entscheiden
Bei vielen Teilen fragt der Käufer zuerst nach der Zulassung: gibt es eine Betriebserlaubnis, braucht es ein Gutachten, muss etwas eingetragen werden. Ein Video, das diese Frage offen lässt, verkauft nicht, egal wie gut das Produkt aussieht. Ein Video, das sie klar beantwortet, erspart dem Shop die halbe Kundenkommunikation.
Was das Video zeigen muss
- Fahrzeugkompatibilität, mit Modell, Baujahr und Motorisierung genannt.
- Den Einbau in Echtzeit, mit Liste der benötigten Werkzeuge.
- Die Verarbeitung aus der Nähe, weil Materialqualität hier gnadenlos beurteilt wird.
- Den Zustand nach Nutzung, idealerweise nach einigen Wochen.
Was nie behauptet werden darf
Unbelegte Leistungssteigerungen, Verbrauchsersparnisse und alles, was Sicherheitsrelevanz suggeriert. Bei sicherheitsrelevanten Teilen ist eine falsche Aussage kein Werbethema mehr.
Warum das Publikum unerbittlich ist
Die Zuschauer kennen das Fach. Ein falsch benanntes Bauteil, ein aus der Luft gegriffenes Drehmoment, ein Werkzeug, das dort nichts zu suchen hat, und die Kommentare zerlegen nicht nur das Video, sondern die Marke. Die Lösung ist ein Creator, der die Materie beherrscht, nicht ein Creator mit schönerem Licht.
Wo verkauft wird
Überwiegend auf Marktplätzen und in Fachshops. Deshalb zählt hier das Produktseiten-Video besonders, und Anzeigen führen vor allem Traffic auf eine Seite, die die Zulassungsfrage bereits beantwortet.
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Häufige Fragen
Was fragt der Käufer zuerst?
Ob das Teil zugelassen und eintragungsfrei ist.
Was darf nicht behauptet werden?
Unbelegte Leistung, Verbrauch, Sicherheit.
Braucht es Fachwissen?
Ja, das Publikum erkennt jeden Fehler.
Wo konvertiert es?
Auf Produktseiten und Marktplätzen.



