Die größte unbesetzte Fläche im deutschen UGC ist nicht Beauty und nicht Mode. Es ist der Mittelstand: Maschinenbau, Handwerk, Software, Dienstleister. Diese Unternehmen haben Budget, ein reales Kommunikationsproblem und fast keine Creator, die für sie arbeiten.

Wofür B2B-Unternehmen Creator-Video kaufen

Recruiting

Der akuteste Anwendungsfall. Ein Video, in dem eine Mitarbeiterin ihren Arbeitstag zeigt, bringt mehr Bewerbungen als jede Anzeige, weil Bewerber sehen wollen, wo sie landen.

Erklärung erklärungsbedürftiger Produkte

Wenn ein Vertriebsgespräch vierzig Minuten dauert, kann ein Video die ersten zehn übernehmen.

Messevorbereitung und Nachbereitung

Kurze Clips vor und nach dem Termin verlängern die Wirkung eines teuren Messestands.

Vertrauen bei kleinen Anbietern

Ein Gesicht ersetzt die Referenzliste, die ein junges Unternehmen noch nicht hat.

Warum LinkedIn hier der Hauptkanal ist

Im deutschen B2B ist LinkedIn kein Nebenschauplatz. Entscheider sind dort, und vertikales Video funktioniert im Feed genauso wie anderswo, nur ist die Konkurrenz um Aufmerksamkeit deutlich geringer. Ein sachlicher Ton schlägt hier den auffälligen Hook.

Was im Briefing anders ist

Kein Verkaufsdruck. Die Zielgruppe kennt ihr Fachgebiet besser als der Creator, also darf das Video nicht belehren. Die Rolle des Creators ist die eines aufmerksamen Fragestellers oder eines Mitarbeiters, der zeigt statt behauptet.

Wo Budgets liegen

In Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen sitzen die meisten dieser Firmen. Sie kaufen selten einzelne Videos, sondern Serien über mehrere Monate, sobald der erste Test funktioniert hat.

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Häufige Fragen

Funktioniert UGC im B2B?

Ja, vor allem für Recruiting und Produkterklärung.

Welcher Kanal?

LinkedIn zuerst, dann die eigene Website.

Braucht es Mitarbeitende im Bild?

Es hilft stark, ersetzt aber nicht den externen Creator.

Wie lang sollten die Videos sein?

Kürzer als das Vertriebsgespräch, länger als ein Werbespot.