Finanzen und Versicherungen sind die Vertikale, die kaum ein italienischer Creator abdeckt. Der Grund ist die Regulierung, und genau deshalb zahlt sie besser als die anderen.

Warum das Angebot so dünn ist

Wer über Finanzprodukte spricht, ohne die Grenzen zu kennen, bringt sich und den Auftraggeber in Gefahr. Die meisten vermeiden es lieber. Wer die Regeln lernt, betritt eine Kategorie mit hohen Budgets, wenig Wettbewerb und wiederkehrenden Kunden.

Was nicht erlaubt ist

  • Renditen versprechen oder den Eindruck erwecken, ein Ergebnis sei garantiert.
  • Individuelle Beratung geben ohne die erforderlichen Zulassungen.
  • Risiken auslassen, wenn über Produkte gesprochen wird, die welche tragen.
  • Bezahlte Inhalte als unabhängige Meinung ausgeben. In der Finanzwelt ist das der am schärfsten beobachtete Punkt.

Was stattdessen funktioniert

  • Ein Konzept erklären, ohne ein Produkt zu empfehlen.
  • Die Nutzungserfahrung zeigen: wie eine Kontoeröffnung abläuft, wie lange sie dauert, was gebraucht wird.
  • Über den Kundenservice sprechen, den eigentlichen Einwand bei Bank und Versicherung.
  • Öffentliche Konditionen vergleichen, korrekt wiedergegeben.

Wie das Briefing aussehen muss

Strenger als in jeder anderen Kategorie: Liste verbotener Formulierungen, Pflichthinweise, und Prüfung des Skripts vor dem Dreh, nicht des Videos danach. In der Finanzwelt korrigiert man den Text, nicht den Schnitt.

Was sie zahlt

Über dem Durchschnitt, weil die Eintrittshürde real ist. Ein Creator, der bereits ohne Zwischenfall für ein Institut gearbeitet hat, wird zu einem schwer ersetzbaren Partner, und die Honorare spiegeln das.

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Häufige Fragen

Warum decken wenige Creator das ab?

Weil es reguliert ist und Sorgfalt verlangt.

Dürfen Renditen versprochen werden?

Nie.

Was darf gezeigt werden?

Die Nutzungserfahrung und Erklärungen von Konzepten.

Wann wird geprüft?

Das Skript vor dem Dreh, nicht das Video danach.