Für ein Restaurant oder ein lokales Geschäft löst UGC ein konkretes Problem: zeigen, dass der Ort lebt. Gepflegte Tellerfotos haben alle; was fehlt, ist der Beweis, dass man sich dort wohlfühlt, dass die Portionen echt sind und dass Gäste wiederkommen.

Warum es lokal funktioniert

Das Publikum in der Nähe entscheidet in Sekunden, meist am Handy, meist wenige Stunden vor der Mahlzeit. Ein Hochformat-Video im Lokal gedreht, mit echtem Geräuschpegel und einer Person, die sagt, was sie bestellt hat, beantwortet alle Fragen, die ein Foto offen lässt: wie groß die Portion ist, wie die Atmosphäre wirkt, was es kostet, wie lange man wartet.

Dazu kommt: Die Akquisekosten geolokalisierter Werbung sind niedrig. Ein kleines Budget erreicht das gesamte Einzugsgebiet, und die Kreation wird zum entscheidenden Faktor.

Die Formate, die konvertieren

FormatWas es zeigt
Der servierte TellerDer Moment, in dem das Gericht kommt, mit Ton und Reaktion. Das wirksamste Format.
Der Rundgang in zwanzig SekundenEingang, Raum, Detail. Beruhigt alle, die noch nie da waren.
Die erklärte Karte"Das bestellst du beim ersten Mal": hilft bei der Entscheidung und nimmt Zögern.
Das Gäste-TestimonialEchte Person, die sagt, was sie gegessen und ausgegeben hat.
Der Blick hinter die KulissenVorbereitung, Küche, Handgriff. Baut Vertrauen in die Qualität auf.
Das Event oder die TageszeitAperitif, Brunch, Abend: kommuniziert wann man kommt, nicht nur was man isst.

Wie du mit lokalen Creatorn arbeitest

Such nach Stadt, nicht nach Nische

Für ein lokales Geschäft ist Nähe das Hauptkriterium, weil der Creator vorbeikommen muss.

Plane die Anfahrt ein

Ein Dreh vor Ort bedeutet Fahrt, Zeit, manchmal Parken. Die Honorare liegen meist etwas höher als bei einem Dreh zu Hause, und das ist normal.

Setz ein realistisches Zeitfenster

Mitten im Service zu drehen ist schwierig: Schlag eine ruhige Zeit mit ein paar besetzten Tischen für die Atmosphäre vor.

Kläre das Angebot

Essen plus Honorar ist die Standardformel. Nur Essen ist keine Bezahlung, außer der Wert ist sehr hoch und der Creator stimmt ausdrücklich zu.

Wie du die Videos einsetzt

  • Geolokalisierte Werbung im Umkreis von 5 bis 15 Kilometern, mit kleinem Tagesbudget und Rotation alle zwei bis drei Wochen.
  • Social-Profil des Lokals, um das Schaufenster zu füllen.
  • Der Karteneintrag auf Kartendiensten, wo Videos die Entscheidung stark beeinflussen.
  • Stories mit dem Wochenevent, damit Stammgäste wiederkommen.

Das nötige Volumen

Zwei bis vier Videos im Monat reichen für ein lokales Geschäft, weil das Einzugsgebiet klein ist und dieselbe Person das Video mehrfach sieht. Wechseln sollten Gericht und Tageszeit, nicht das Format.

Der häufigste Fehler

Ein einziges "Imagevideo" drehen und es sechs Monate laufen lassen. Das Publikum in der Nähe sieht es dutzendfach und reagiert nicht mehr. Besser vier einfache Videos im Wechsel als ein sehr aufwendiges in Dauerschleife.

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Häufige Fragen

Braucht man einen Creator aus der Stadt?

Ja für Drehs vor Ort. Für ein Video zum Produkt zum Mitnehmen nicht.

Ersetzt das Essen das Honorar?

Nein, außer bei sehr hohem Wert und ausdrücklicher Zustimmung. Standard ist Essen plus Honorar.

Wie viele Videos pro Monat?

Zwei bis vier im Wechsel reichen für ein lokales Publikum.

Welches Werbebudget einplanen?

Wenige Euro pro Tag in engem Umkreis genügen: Geolokalisierung macht die Akquise günstig.