Die meisten Bewerbungen auf UGC-Briefings werden nicht zu Ende gelesen, weil sie von der bewerbenden Person handeln statt vom Briefing.

Warum sie ignoriert werden

Wer ein Briefing veröffentlicht, bekommt in zwei Tagen dutzende Antworten und liest von jeder die erste Zeile. Beginnt sie mit "Hallo, ich bin Content Creatorin und liebe", geht es weiter zur nächsten. Beginnt sie mit "Ich habe drei Produkte dieser Kategorie gefilmt, hier das ähnlichste", wird gelesen.

Die Bewerbung in vier Zeilen

  1. Relevanznachweis. Ein Satz, der deine Erfahrung mit der Kategorie verbindet.
  2. Ein Link zum passendsten Beispiel. Einer.
  3. Was du lieferst und bis wann.
  4. Nettopreis oder Preisspanne, und ob du in das genannte Budget passt.

Mehr braucht niemand. Dein Profil erledigt den Rest.

Welche Briefings du überspringst

Briefing-AbschnittWas hineingehört
Ohne Budgetangabe und ohne Antwort auf RückfragenZeitfresser mit geringer Abschlussquote.
Unbegrenzte Werberechte zum BasispreisFalsche Erwartung, keine Verhandlungsbasis.
Kostenloses Testvideo verlangtDeine Probe steht im Profil.
Kategorie passt nichtDie Erfolgsquote rechtfertigt den Aufwand nicht.

Der deutsche Zusatzpunkt

Nenne die Lieferzeit als Datum, nicht als Zeitraum. "Bis Donnerstag, den 14." wirkt hier verbindlicher als "innerhalb einer Woche", und Verbindlichkeit ist in diesem Markt das stärkste Verkaufsargument, das du kostenlos einsetzen kannst.

Die Zahl, die zählt

Fünf gezielte Bewerbungen pro Woche schlagen dreißig generische, weil die generischen dich zusätzlich daran gewöhnen, Nachrichten zu schreiben, die nicht funktionieren.

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Häufige Fragen

Wie lang sollte eine Bewerbung sein?

Vier Zeilen.

Ein Beispiel oder die ganze Galerie?

Ein passendes Beispiel.

Preis nennen?

Ja, netto oder als Spanne.

Wie viele Bewerbungen pro Woche?

Fünf gezielte.