Die meisten Bewerbungen auf UGC-Briefings werden nicht zu Ende gelesen. Nicht, weil der Creator nicht passt, sondern weil die Bewerbung von ihm handelt statt vom Briefing.

Warum sie ignoriert werden

Eine Marke, die ein Briefing veröffentlicht, bekommt in zwei Tagen dutzende Antworten. Sie liest die erste Zeile jeder Antwort. Lautet die erste Zeile "Hallo, ich bin Content Creatorin mit Leidenschaft für", geht sie weiter. Lautet sie "Ich habe bereits drei Produkte dieser Kategorie gefilmt, hier das ähnlichste", hält sie an.

Die Bewerbung in vier Zeilen

  1. Der Relevanznachweis. Ein Satz, der deine Erfahrung mit der Kategorie des Briefings verbindet.
  2. Der Link zum ähnlichsten Beispiel. Einer, nicht die ganze Galerie.
  3. Was du lieferst und bis wann. Anzahl Videos, Varianten, Termin.
  4. Der Preis oder die Spanne. Nennt das Briefing ein Budget und du passt hinein, sag es ausdrücklich.

Mehr braucht es nicht. Den Rest erledigt dein Profil.

Welche Briefings du überspringst

Briefing-AbschnittWas hineingehört
Die ohne Budgetangabe und ohne Antwort auf RückfragenSie kosten Zeit und enden selten in einem Auftrag.
Die, die unbegrenzte Werberechte zum Basispreis wollenDas ist keine Verhandlung, das ist eine falsche Erwartung.
Die, die ein kostenloses Testvideo verlangenDie Probe steht bereits in deinem Profil.
Die, deren Kategorie nichts mit dir zu tun hatDie Erfolgsquote rechtfertigt den Aufwand nicht.

Die Zahl, die zählt

Fünf gezielte Bewerbungen pro Woche schlagen dreißig generische. Die dreißig generischen konvertieren nicht und gewöhnen dich zusätzlich daran, Nachrichten zu schreiben, die nicht konvertieren.

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Häufige Fragen

Wie lang sollte eine Bewerbung sein?

Vier Zeilen.

Soll ich die ganze Galerie anhängen?

Nein, ein passendes Beispiel.

Soll ich einen Preis nennen?

Ja, oder zumindest die Spanne des Briefings bestätigen.

Wie viele Bewerbungen pro Woche?

Fünf gezielte, nicht dreißig generische.