Das Media-Kit von UGC-Creatorn sieht ganz anders aus als das von Influencern. Es trägt keine Reichweite, keine Einblendungen, keine Publikumsdiagramme. Es trägt das Einzige, was eine Marke zur Entscheidung braucht: was du drehst, wie es aussieht und was es kostet.
Nur eine Seite
Wenn es länger als eine Seite ist, wird es nicht gelesen. Die Marke öffnet die Datei zwischen zwei Terminen am Telefon und entscheidet in zwanzig Sekunden.
Alles, was dieser Entscheidung nicht hilft, ist zu viel.
Was hineingehört
- Dein Name und eine Positionierungszeile. "UGC-Creator für Kosmetik und Hautpflege, Madrid." Nicht "leidenschaftlich für Inhalte".
- Deine Nischen. Zwei oder drei, nicht zehn. Spezialisierung verkauft.
- Deine Sprachen. Spanisch aus Spanien, Englisch, Katalanisch oder Galicisch, falls zutreffend. Diese Angabe öffnet ganze Märkte.
- Vier Standbilder deiner besten Stücke, jedes mit einem direkten Link zum Video.
- Was du lieferst. Formate, Längen, Zahl der Aufhänger je Stück, ob Untertitel enthalten sind.
- Deine übliche Bearbeitungszeit. "Lieferung in fünf Arbeitstagen" ist mehr wert als jedes Adjektiv.
- Deine Sätze. Ja, mit Zahlen. Und eine Zeile, die vermerkt, dass Rechte für bezahlte Medien getrennt sind.
Warum Preise alles beschleunigen
Der klassische Einwand lautet, Preise zu zeigen lasse keinen Verhandlungsspielraum. In der Praxis passiert das Gegenteil: Es filtert die ohne Budget heraus und bringt die mit Budget herein.
Setz einen Hinweis zur Steuer dazu, etwa "Preise ohne Umsatzsteuer". In Spanien erspart das ein unangenehmes Gespräch, wenn die Rechnung kommt.
Was raus muss
Followerzahlen. Statistiken deines privaten Kontos. Sätze über deine Leidenschaft. Urlaubsfotos von dir. Und jede überladene Vorlage, in der der Text mit der Gestaltung konkurriert.
Das praktische Format
Ein tragbares Dokument, dazu ein Link auf einen Ordner mit den Videos. Der Link zählt mehr als die Datei: Niemand bucht aufgrund von Standbildern.
Wenn du ein Profil auf einem UGC-Marktplatz hast, kann dieser Link das ganze Media-Kit ersetzen, weil er Nischen, Sprachen, Sätze und Stücke bereits an einem Ort zeigt.
Aktualisier es alle drei Monate
Nimm ein altes Stück heraus, setz ein neues hinein. Heb den Preis, wenn das Portfolio es rechtfertigt. Ein Media-Kit, das sich seit einem Jahr nicht geändert hat, signalisiert Creator, die sich ebenfalls nicht geändert haben.



