Du brauchst keine zwanzig Beispiele. Drei gut gemachte reichen, wenn sie die Formate abdecken, die deutsche Marken tatsächlich kaufen.

Die drei Formate

1. Die Demonstration

Ein Produkt, das du besitzt, von Anfang bis Ende in Funktion. Es beantwortet "wie benutzt man das", bevor jemand fragt. In Deutschland das meistgekaufte Format, weil hier viele erklärungsbedürftige Produkte verkauft werden.

2. Das gesprochene Testimonial

Du, nah, erklärst, welches Problem das Produkt löst. Hier prüft die Marke, ob du vor der Kamera glaubwürdig wirkst.

3. Der ehrliche Kurztest

Nicht nur Lob: was gut ist, was weniger. Das ist der deutsche Sonderfall, denn ein Beispiel mit einem benannten Nachteil wirkt hier stärker als eine durchgehende Empfehlung.

Warum die Untertitel über den Eindruck entscheiden

Automatische deutsche Untertitel scheitern an Umlauten, Komposita und dem ß. Ein Einkäufer, der in deinem Beispiel falsche Untertitel sieht, schließt daraus auf deine Sorgfalt insgesamt. Zehn Minuten Korrektur entscheiden mehr als eine bessere Kamera.

Wie du alle drei an einem Nachmittag drehst

Wähl drei Produkte, die du wirklich benutzt. Dreh am Fenster ohne direkte Sonne. Nimm den Ton mit Kopfhörern auf, aus einem halben Meter. Drei Takes je Stück, behalte den zweiten.

Wie du sie benennst

Mit der Kategorie im Titel, nicht mit deinem Namen. "Demonstration, Küchengerät" schlägt "Projekt 1". Der Betrachter sucht die Kategorie.

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Häufige Fragen

Wie viele Beispiele?

Drei, gut gemacht.

Darf ein Beispiel Kritik enthalten?

Ja, das wirkt in Deutschland glaubwürdiger.

Wie lang?

Zwanzig bis vierzig Sekunden.

Warum Untertitel prüfen?

Automatische Untertitel brechen an Umlauten und Komposita.