Der deutsche Werbekalender hat eine Eigenheit, die Marken aus anderen Ländern regelmäßig überrascht: die Sommerferien laufen je nach Bundesland zu unterschiedlichen Zeiten. Es gibt keine eine Sommerpause, es gibt sechs Wochen wandernder Nachfrage.

Die Fenster, die zählen

  • Januar, Winterschlussverkauf. Hohes Volumen, niedrige Preise, Druck auf die Konversion.
  • Februar bis April, Frühjahr und Ostern. Garten, Heimwerken, Lebensmittel.
  • Mai bis Juli, wandernde Ferien. Reise, Sport, Outdoor, in Wellen je nach Bundesland.
  • August und September, Schulanfang. Ebenfalls gestaffelt, und stark im Haushalts- und Elektronikbereich.
  • Oktober, Vorbereitung. Der günstigste Monat für Produktion.
  • November, Black Friday. Die absolute Spitze der Werbekosten in Deutschland.
  • Dezember, Weihnachten. Geschenke und Lebensmittel, mit einem harten Ende um den 20.

Wie früh du buchst

Vier bis sechs Wochen vor Livegang, für November und Dezember acht. Der Dreh dauert nicht lange, die Freigabe schon.

Die zwei unterschätzten Fenster

Januar nach dem Schlussverkauf. Die Konkurrenz zieht das Budget zurück, die Werbekosten fallen, dieselben Creatives liefern plötzlich besser.

Der Zeitraum vor Black Friday. Nicht die Woche selbst, sondern die drei bis vier Wochen davor, wenn die Preise noch nicht hoch sind und Kaufabsicht bereits entsteht.

Der praktische Rat

Dreh saisonale Inhalte in der Nebensaison. Ein Weihnachtsvideo im Oktober kostet weniger und der Creator hat Termine frei. Wer im November bucht, zahlt Aufschlag und bekommt die zweite Wahl.

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Häufige Fragen

Wie früh buchen?

Vier bis sechs Wochen, acht vor Black Friday.

Warum sind die Sommerferien besonders?

Sie sind nach Bundesland gestaffelt, die Nachfrage wandert.

Welches Fenster wird unterschätzt?

Januar nach dem Schlussverkauf.

Wann ist Produktion am günstigsten?

Im Oktober und in der Nebensaison.