Ein langes Briefing erzeugt schlechtere Videos als ein kurzes. Der Grund ist einfach: Je mehr Zeilen du schreibst, desto mehr spielen die Creator und desto weniger klingen sie wie ein Mensch, der über ein Produkt spricht.

Die sieben Zeilen eines brauchbaren Briefings

Abschnitt des BriefingsWas hineingehört
1. Das Produkt und was es tutIn einem Satz, so wie Kundschaft es sagen würde.
2. Wer es kauftKein erfundenes Profil in dreißig Wörtern, sondern ein echtes.
3. Das Problem, das es löstGibt es keines, gibt es auch kein Video.
4. Ein oder zwei Punkte, die fallen müssenNicht acht.
5. Was nicht gesagt werden darfRechtliche Grenzen, verbotene Aussagen, zu meidende Vergleiche.
6. FormatLänge, vertikal, Untertitel, mit oder ohne Gesicht.
7. LieferungTermin, Zahl der Varianten, enthaltene Korrekturschleifen.

Was offen bleibt

Die Worte. Wenn du das Skript Zeile für Zeile schreibst, bekommst du jemanden, der abliest, und genau diese Videos überspringt das Publikum. Gib den Punkt, nicht die Formulierung. Der Wert der Creator liegt darin, dass sie sprechen wie deine Kundschaft, und dieser Wert verschwindet, wenn du sie ablesen lässt.

Die Anweisung, die ein Video ruiniert

"Lass es natürlich wirken, aber halt dich an unseren Markenton." Beides passt nicht zusammen. Entscheide: Entweder es ist Markenmaterial, dann ist es Werbung, oder es ist UGC, dann klingt es nach einem Menschen.

Das spanische Detail

Wenn du in mehreren spanischsprachigen Märkten verkaufst, sag im Briefing, ob du einen lokalen Akzent oder neutrales Spanisch willst. Das ist eine Entscheidung über Wiederverwendung und keine über Stil: Ein neutrales Video wirkt auch in Mexiko und Kolumbien, eines mit starkem regionalem Akzent bleibt in einem Land.

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Häufige Fragen

Wie lang sollte ein Briefing sein?

Höchstens eine Seite.

Soll ich das Skript schreiben?

Nein, nur die Kernpunkte.

Wie viele Korrekturschleifen plane ich?

Eine oder zwei, im Briefing festgehalten.

Lokaler Akzent oder neutral?

Entscheide es im Briefing, nach dem Laufgebiet.