In Italien hauptberuflich in UGC zu wechseln ist keine Mutfrage, sondern eine Zahlenschwelle. Und die Zahl, die zählt, ist nicht der Umsatz, sondern das, was bleibt.

Die echte Rechnung

Im pauschalen Steuerregime gehört zwischen Ersatzsteuer und Sozialbeiträgen ein erheblicher Anteil der Einnahmen nicht dir. Der Prozentsatz hängt vom Rentabilitätskoeffizienten deiner Tätigkeit ab und gehört mit einer Steuerberatung geprüft, aber der Fehler, den du vermeidest, ist brutto zu rechnen.

Praktische Regel: Willst du netto X im Monat, muss der Umsatz deutlich höher liegen, plus dem Anteil, den du für Steuertermine zurücklegst.

Die drei Bedingungen vor der Kündigung

  1. Drei Stammkunden, die monatlich bestellen, nicht drei, die einmal bestellt haben.
  2. Ein UGC-Einkommen von mindestens 70% des aktuellen, über drei Monate in Folge.
  3. Drei Monatsausgaben als Rücklage, weil die ersten Monate nicht linear verlaufen.

Darunter bedeutet Vollzeit, die meisten Tage mit Kundensuche statt mit Produktion zu verbringen, was das Wachstum bremst statt es zu beschleunigen.

Die Schwelle, die du beobachtest

Das pauschale Regime hat eine jährliche Umsatzgrenze. Sie zu überschreiten wechselt das Regime, mit mehr Buchführungspflichten und anderer Steuerlast. Wächst das Volumen schnell, gehört das vorher mit der Beratung geplant, nicht danach.

Was sich wirklich ändert

In Vollzeit ist nicht Talent der Engpass, sondern der Auftragsfluss. Deshalb zählen Stammkunden und Monatsvereinbarungen mehr als ein gelegentlich hohes Honorar.

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Häufige Fragen

Wie viel Umsatz braucht man?

Deutlich mehr als das gewünschte Nettoeinkommen, wegen Steuer und Beiträgen.

Wann den anderen Job kündigen?

Mit drei Stammkunden, 70% des Einkommens über drei Monate und drei Monaten Rücklage.

Was passiert über der Grenze?

Das Regime wechselt. Das gehört vorher mit einer Beratung geplant.

Ist das Einkommen stabil?

Weniger als ein Gehalt. Monatsvereinbarungen stabilisieren es.