München zahlt die höchsten UGC-Honorare Deutschlands. Premiummarken, Automotive, Finanzen und Versicherungen, dazu eine hohe Kaufkraft: Die Budgets sind größer, die Erwartungen aber auch.
Wer in München kauft
- Premium- und Luxusmarken. Sie kaufen Creator-Video, um jünger und nahbarer zu wirken, ohne ihre Bildsprache zu verlieren. Anspruchsvolle Briefings, gute Honorare.
- Automotive und Zulieferer. Zubehör, Pflege, Elektromobilität, dazu Recruiting-Inhalte für technische Berufe.
- Finanzen und Versicherungen. Ein wachsendes Segment: Erklärvideos und Testimonials funktionieren dort besser als klassische Werbung, und fast niemand deckt es ab.
- Handel und Ecommerce, mit strukturierten Prozessen und wiederkehrenden Budgets.
Die üblichen Honorare
- Einfaches Testimonial, Einsteiger: 100 bis 170 Euro.
- Testimonial, Creator mit Portfolio: 170 bis 320 Euro.
- Premium- oder Luxusinhalt: 250 bis 450 Euro.
- Erklärvideo Finanzen oder Versicherung: 200 bis 400 Euro.
- Paket mit drei Videos: 400 bis 800 Euro.
Werberechte werden separat berechnet, mit 50 bis 180 Euro pro Video und Plattform.
Was den Münchner Markt auszeichnet
Die Erwartung an Sorgfalt ist höher
Sauberer Ton, korrekte Untertitel, eingehaltene Fristen: Was anderswo ein Pluspunkt ist, ist hier Voraussetzung. Dafür wird es bezahlt.
Die Freigabeschleifen sind länger
Bei Marken mit Rechtsabteilung dauert die Abnahme, besonders in Finanzen und Versicherung. Plan das in die Frist ein und kläre vorher, wer freigibt.
Regulierte Aussagen sind Alltag
Finanzen, Versicherung, Automobil: In allen dreien gibt es Formulierungen, die nicht fallen dürfen. Verlang vom Kunden eine schriftliche Liste erlaubter und verbotener Sätze. Wer damit umgehen kann, hat wenig Konkurrenz.
Die Nische, die kaum jemand bedient
Finanz- und Versicherungsprodukte in Hochformat zu erklären, ohne werblich zu klingen, ist eine seltene Fähigkeit. Die Kunden haben Budget, brauchen laufend Material und wechseln selten den Lieferanten, wenn die Zusammenarbeit funktioniert.
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Häufige Fragen
Warum zahlt München mehr?
Höhere Kaufkraft, größere Marken und anspruchsvollere Anforderungen an Sorgfalt und Fristen.
Sind regulierte Kategorien ein Problem?
Nein, wenn du eine schriftliche Liste erlaubter Formulierungen verlangst. Sie sind sogar ein Vorteil, weil wenige sie annehmen.
Dauern die Projekte länger?
Ja, wegen der Freigabeschleifen. Das gehört in die Frist eingeplant.
Wie viel verdient man?
100 bis 450 Euro pro Video je nach Segment und Format, Rechte separat.



