Ein Media-Kit wird in Deutschland nicht wie eine Bewerbung gelesen, sondern wie ein Angebot. Wer es so aufbaut, bekommt Antworten; wer es wie eine Selbstdarstellung aufbaut, bekommt keine.
Was auf die eine Seite gehört
- Wer du bist, in einer Zeile. "UGC-Creator, Technik und B2B, Deutsch und Englisch, Stuttgart."
- Drei bis vier Videos, mit direkten Links, das beste zuerst.
- Die Nischen, höchstens zwei.
- Die Formate: Testimonial, Demo, Erklärvideo, Recruiting, ohne Gesicht.
- Die Pakete mit Nettopreisen, Lieferzeit und Anzahl inbegriffener Korrekturen.
- Nutzungsrechte als eigene Position, mit Plattform und Laufzeit.
- Wie man bestellt: ein Link.
Punkt 5 und 6 sind der Unterschied. Deutsche Agenturen vergleichen Angebote zeilenweise, und ein Kit ohne Preise und ohne Rechteposition kann nicht verglichen werden, also wird es weggelegt.
Was nicht hineingehört
Followerzahlen, persönliche Biografie, Adjektive ohne Beleg, zehn Videos statt vier, und "Preis auf Anfrage".
Warum der Link die Datei schlägt
Ein PDF muss heruntergeladen werden, veraltet nach der ersten Preisänderung und lässt sich nicht in einen Slack-Thread werfen. Ein Link öffnet sofort, bleibt aktuell und zeigt die Videos ohne Umweg.
Am stärksten ist ein Marktplatzprofil: Es enthält Portfolio, Nischen, Formate, bepreiste Pakete und einen Bestellbutton. Ein Media-Kit, aus dem heraus direkt bestellt werden kann.
Zur Vorlage lies das UGC-Creator-Media-Kit.
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Häufige Fragen
Warum wie ein Angebot?
Weil Agenturen zeilenweise vergleichen, nicht Persönlichkeiten.
Netto oder brutto?
Netto zuerst, bei Firmenkunden immer.
Wie viele Videos?
Drei bis vier, das beste zuerst.
PDF oder Link?
Link. Er bleibt aktuell und öffnet sofort.



