In Deutschland werden diese beiden Käufe fast täglich verwechselt, und die Verwechslung ist teuer, weil sie auch die Kennzeichnungspflicht betrifft.

Was du jeweils kaufst

Influencer-Marketing: du kaufst Reichweite. Der Beitrag läuft auf dem Profil dieser Person, ihre Follower sehen dein Produkt.

UGC: du kaufst eine Datei und das Nutzungsrecht. Die Followerzahl des Creators ist gleichgültig, weil das Video auf deinen Kanälen und in deinen Anzeigen läuft.

Was sich am Preis ändert

Influencer bepreisen Reichweite, der Preis steigt mit den Followern. UGC-Creator bepreisen Arbeit und Rechte, der Preis steigt mit Videos, Varianten und Laufzeit. Für dasselbe Budget bekommst du in Deutschland meist einen Influencer-Beitrag oder sechs UGC-Videos, die monatelang laufen.

Wer kennzeichnet

Das ist der deutsche Kernpunkt. Veröffentlicht der Influencer den bezahlten Beitrag auf seinem Profil, kennzeichnet er ihn als Werbung. Läuft dein UGC-Video als Anzeige aus deinem Werbekonto, liegt die Pflicht bei dir als Werbetreibendem. Verwechselt wird das dann, wenn eine Marke einen Influencer-Beitrag ohne Kennzeichnung in ihre Anzeigen übernimmt: dort haften am Ende beide Seiten.

Was du wann kaufst

  • Bekanntheit, Launch, Zugang zu einer bestimmten Community → Influencer.
  • Verkaufen, Botschaften testen, Anzeigen bestücken, Produktseiten füllen → UGC.
  • Beides, wenn Budget vorhanden: Reichweite bringt das erste Publikum, UGC konvertiert es planbar.

Der Startpunkt

Wenn du beides noch nie gekauft hast, beginne mit UGC. Es kostet weniger, liefert mehrere Testvarianten und sagt dir, welche Botschaft trägt, bevor du für Reichweite bezahlst.

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Häufige Fragen

Brauche ich Reichweite beim Creator?

Für UGC nein, für Influencer ja.

Wer kennzeichnet die Werbung?

Der Influencer auf seinem Profil, du bei deinen Anzeigen.

Darf ich einen Influencer-Beitrag als Anzeige schalten?

Nur mit gekauften Rechten und korrekter Kennzeichnung.

Womit anfangen?

Mit UGC.