Du brauchst kein Studio. Du brauchst eine Ecke, die immer funktioniert, und eine Lösung für die drei echten Probleme beim Drehen in einer argentinischen Wohnung: Platz, Lärm und Licht, das sich mit der Jahreszeit ändert.

Wähl eine Ecke und behalte sie

Such die Stelle in deiner Wohnung, an der Fensterlicht ohne direkte Sonne hereinkommt und an der der Hintergrund nicht ablenkt. Eine schlichte Wand, ein aufgeräumtes Bücherregal, ein heller Vorhang.

Markier auf dem Boden, wo das Stativ steht und wo du stehst. Ein festes Set spart dir zwanzig Minuten pro Dreh und lässt alle deine Stücke einheitlich aussehen, und genau das will eine Marke im Portfolio sehen.

Der Straßenlärm

In Buenos Aires, Rosario oder Córdoba ist Lärm Feind Nummer eins. Busse, Baustellen, Nachbarschaft.

Drei Lösungen, die nichts kosten: Dreh früh oder nach neun Uhr abends, geh weg vom Fenster zur Straße, und füll den Raum mit weichen Flächen. Ein offener Kleiderschrank hinter der Kamera schluckt sehr viel Hall.

Und eine, die kostet und alles ändert: ein Ansteckmikrofon. Es ist die beste Anschaffung vor jedem Licht und jedem Objektiv.

Stromausfälle

Im Sommer kommen sie vor. Die Regel ist einfach: Häng beim Drehen nie an WLAN oder Computer, lad das Telefon vorher voll, und sichere das Material, sobald du fertig bist.

Eine kleine Powerbank rettet dir einen Arbeitstag.

Kleine Räume, gelöst

Ist der Raum klein, dreh näher und nutz Detailaufnahmen. Das meiste UGC funktioniert so besser: Hände, Produkt, Gesicht, keine weiten Einstellungen des Wohnzimmers.

Ein Stativ mit Überkopfarm zum Drehen auf dem Tisch vervielfacht, was auf zwei Quadratmetern möglich ist.

Die Jahreszeiten ändern deinen Zeitplan

Im Winter endet brauchbares Licht früh. Im Sommer fällt die Nachmittagssonne hart herein und brennt das Bild aus.

Die Lösung ist, immer ein dünnes weißes Tuch am Fenster zu haben, das streut, und zu akzeptieren, dass sich deine Drehzeiten viermal im Jahr verschieben. Wer nach Jahreszeit plant, liefert pünktlich; wer improvisiert, nicht.

Die echte Mindestausrüstung

Ein Telefon mit guter Kamera, ein Stativ, ein Ansteckmikrofon, ein weißes Tuch und eine kleine LED-Leuchte. Damit lässt sich abrechnen. Alles andere ist optional und kann bis zur dritten Kundschaft warten.

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