Ein erstes UGC-Video bringt meist 80 bis 150 Euro. Ein erfahrener Creator mit Portfolio und Bewertungen liegt bei 200 bis 400 Euro, bei komplexen Formaten darüber. Hier steht, was den Preis wirklich bestimmt und welches Monatseinkommen realistisch ist.

Die realen Spannen pro Video

FormatEinsteigerMit Erfahrung
Testimonial 30 Sekunden50 bis 120 Euro150 bis 250 Euro
Unboxing80 bis 130 Euro150 bis 200 Euro
Produktdemo80 bis 150 Euro180 bis 250 Euro
Geskriptetes Format120 bis 200 Euro250 bis 400 Euro
UGC-Fotos (Set)40 bis 90 Euro100 bis 150 Euro

Dazu kommen die Werberechte, meist 30 bis 150 Euro pro Video und Plattform. Das ist die Position, die Creator zu berechnen vergessen und Marken stillschweigend voraussetzen.

Die vier Faktoren, die dein Honorar heben

Die Nachweise

Bewertungen, abgeschlossene Aufträge und Videos, die für andere Marken performt haben, rechtfertigen höhere Preise.

Die Komplexität

Mehrere Szenen, Requisiten, Voice-over, Untertitel: Jedes Element kostet Zeit, und Zeit wird berechnet.

Das Tempo

Lieferung in 24 oder 48 Stunden statt fünf bis sieben Tagen: 30 bis 50% Aufschlag sind üblich.

Die Nische

Kosmetik und Mode zahlen überdurchschnittlich, weil das Format mehr Vorbereitung braucht. Technik und Food haben konstante Nachfrage.

Was im Monat zusammenkommt

Die Rechnung ist simpel: durchschnittliches Honorar × Anzahl gelieferter Videos.

  • Einstieg, nebenberuflich: 4 bis 6 Videos im Monat zu 100 Euro, also 400 bis 600 Euro.
  • Eingespielter Rhythmus: 10 bis 15 Videos im Monat zu 150 Euro, also 1 500 bis 2 250 Euro.
  • Vollzeit mit Stammkunden: 20 bis 30 Videos im Monat zu 180 Euro und mehr, Rechte separat.

Der Engpass ist nicht das Honorar, sondern der Auftragsfluss. Deshalb sind Pakete und Stammkunden mehr wert als ein hoher Einzelpreis: Sie senken die Zeit, die für Akquise draufgeht.

Warum Pakete beiden Seiten nutzen

Ein Paket mit drei oder fünf Videos wird mit Rabatt auf den Einzelpreis verkauft, spart dir aber Abstimmung, erlaubt einen Dreh in einer Session und bringt eine größere Zahlung auf einmal. Für die Marke ist es der Weg zu mehreren Blickwinkeln zum Testen. Die effizienteste Preisstruktur für beide Seiten.

Wie du deine Preise mit der Zeit anhebst

Preise steigen nicht von selbst, und sie steigen nicht bei allen gleichzeitig.

  • Erhöhe bei jedem neuen Kunden, nicht bei den bestehenden, in Schritten von 25 bis 50 Euro.
  • Mach Ergebnisse zum Argument. Frag Marken, wie deine Videos gelaufen sind: eine Zahl überzeugt besser als ein Portfolio.
  • Spezialisiere dich. "UGC-Creator" konkurriert mit allen, "UGC für Kosmetikmarken" mit wenigen.
  • Verkauf Zusatzleistungen, bevor du den Grundpreis anhebst. Aufhänger-Varianten, weitere Formate und Werberechte heben den Auftragswert, ohne dass dein Einstiegspreis abschreckt.
  • Überführe Stammkunden in eine Monatsvereinbarung. Planbares Einkommen ist das, was aus einzelnen Aufträgen einen Beruf macht.

Was du lassen solltest

  • Werberechte in den Grundpreis packen. Das verschenkt den wertvollsten Teil.
  • "Produkt statt Bezahlung" akzeptieren. Nur sinnvoll, wenn das Produkt mehr wert ist als dein Honorar und du es aktiv willst.
  • Preise in einem Sprung verdoppeln. Kleine, regelmäßige Erhöhungen gehen durch, ein Sprung schreckt ab.
  • Die Rohdatei vor der Restzahlung liefern bei einem neuen Direktkunden.

Den vollständigen Blick von der Markenseite gibt was ein UGC-Video kostet.

Auf UGC MATCH setzt du die Preise deiner Pakete selbst, die Zahlung der Marke wird bei der Bestellung reserviert und nach freigegebener Lieferung ausgezahlt, und du behältst 90% des Preises, ohne Abo.

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Häufige Fragen

Was verlange ich für das erste Video?

50 bis 120 Euro für ein einfaches Testimonial. Realistisch starten und mit den ersten Bewertungen zügig erhöhen.

Werden Werberechte separat berechnet?

Ja, immer. Der Grundpreis deckt das organische Posten der Marke ab, nicht die Nutzung in bezahlten Kampagnen.

Kann man von UGC leben?

Ja, aber es braucht Volumen und Stammkunden, nicht Spitzenhonorare bei vereinzelten Aufträgen.

Warum verlangen manche Creator 400 Euro pro Video?

Nachgewiesenes Portfolio, lukrative Nische, komplexe Formate und oft weitreichende Nutzungsrechte im Angebot.