Die Nachricht, die du von einer Marke bekommst, ist noch kein Auftrag. Es ist ein Rennen gegen drei andere Creator, und es wird fast immer mit der ersten Antwort gewonnen.

Tempo zählt mehr als Perfektion

Und aus Argentinien zählt es doppelt, weil viele Kundschaften in einer anderen Zeitzone sitzen. Antwortest du innerhalb ihres Arbeitstages, bist du im Gespräch dieses Tages. Antwortest du am nächsten, hat sie schon drei Angebote gelesen.

Die vier Rückfragen

  1. Für welche Kanäle ist das Video? Organisch oder auch bezahlte Medien.
  2. Wie lange nutzt ihr es? Das ist die Grundlage für den Preis der Rechte.
  3. Wie viele Videos und wie viele Varianten?
  4. Bis wann?

Diese vier Fragen geben dir die Daten fürs Angebot und sagen der Kundschaft, dass du mit Menschen gearbeitet hast, die sie gestellt haben.

Was sich ändert, wenn die Kundschaft im Ausland sitzt

Ergänz zwei Zeilen, die lokale Kundschaft nicht braucht: in welcher Währung du anbietest und wie die Zahlung läuft. Das ist der Zweifel, der ausländische Marken am stärksten bremst, und der, den die wenigsten Creator vorab ausräumen. Ihn in der ersten Nachricht zu klären setzt dich vor Menschen mit besseren Portfolios.

Was du nicht tust

  • Nenn keinen Preis, bevor du die Rechte kennst.
  • Nimm das genannte Budget nicht an, solange der Umfang unklar ist.
  • Bied kein kostenloses Testvideo an: Es senkt deinen Wert im selben Satz, in dem du ihn beweisen wolltest.

Der Ton

Direkt und konkret. Bei Kundschaft in Spanien oder Mexiko meid in der ersten Nachricht stark lokalen Slang: Das ist keine Stilfrage, sondern damit das Gespräch ohne Reibung beginnt.

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Häufige Fragen

Wie schnell soll ich antworten?

Innerhalb des Arbeitstages der Kundschaft.

Soll ich sofort einen Preis nennen?

Nein, frag zuerst nach Kanälen und Dauer.

Soll ich Währung und Zahlung klären?

Ja, das ist der Hauptzweifel ausländischer Kundschaft.

Welchen Ton nutze ich?

Direkt, ohne stark lokalen Slang.