Das Media-Kit von UGC-Creatorn sieht ganz anders aus als das von Influencern. Es trägt keine Reichweite, keine Impressionen, keine Publikumsgrafiken. Es trägt das Einzige, was eine Marke zum Entscheiden braucht: was du filmst, wie es aussieht und was es kostet.

Nur eine Seite

Wird es länger als eine Seite, wird es nicht gelesen. Die Marke öffnet die Datei zwischen zwei Terminen auf dem Telefon und entscheidet in zwanzig Sekunden.

Alles, was dieser Entscheidung nicht hilft, ist überflüssig.

Was hineingehört

  • Dein Name und eine Zeile zur Positionierung. "UGC-Creator für Kosmetik und Hautpflege, Buenos Aires." Nicht "leidenschaftlich für Inhalte".
  • Deine Nischen. Zwei oder drei, nicht zehn. Spezialisierung verkauft.
  • Deine Sprachen. Lokales Spanisch, neutrales Spanisch, Englisch falls zutreffend. Diese eine Angabe öffnet ganze Märkte.
  • Vier Standbilder deiner besten Stücke, jedes mit direktem Link zum Video.
  • Was du lieferst. Formate, Längen, Zahl der Aufhänger pro Stück, ob Untertitel enthalten sind.
  • Deine übliche Lieferzeit. "Lieferung in fünf Werktagen" ist mehr wert als jedes Adjektiv.
  • Deine Honorare. Ja, mit Zahlen.

Warum Preise zu zeigen alles beschleunigt

Der klassische Einwand lautet, Preise zu zeigen nehme dir Verhandlungsspielraum. In der Praxis passiert das Gegenteil: Es filtert die ohne Budget heraus und bringt die mit Budget herein.

In Argentinien lohnt es, sie in Dollar zu nennen, mit dem Hinweis, dass in Pesos zum Tageskurs abgerechnet wird. So veraltet deine Preisliste nicht in zwei Monaten, und du positionierst dich für Kundschaft im Ausland.

Was rausfliegt

Followerzahlen. Statistiken deines privaten Kontos. Sätze über deine Leidenschaft. Urlaubsfotos von dir. Und jede überladene Vorlage, in der der Text mit dem Design konkurriert.

Das praktische Format

Ein portables Dokument, dazu ein Link zu einem Ordner mit den Videos. Der Link zählt mehr als die Datei: Niemand bucht anhand eines Standbilds.

Wenn du ein Profil auf einem UGC-Marktplatz hast, kann dieser Link das ganze Media-Kit ersetzen, denn er zeigt Nischen, Sprachen, Honorare und Stücke an einem Ort.

Aktualisier es alle drei Monate

Nimm ein altes Stück raus, setz ein neues rein. Heb den Preis, wenn das Portfolio es rechtfertigt. Ein Media-Kit, das sich ein Jahr nicht geändert hat, signalisiert Creator, die sich auch nicht geändert haben.

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