Eine Landingpage rund um ein Creator-Video funktioniert in Deutschland nur, wenn sie zwei Dinge gleichzeitig leistet: das Gespräch der Anzeige fortsetzen und die Seriositätsprüfung bestehen, die deutsche Besucher fast automatisch durchführen.

Die Regel der Übereinstimmung

Die erste Zeile der Seite wiederholt das Versprechen der Anzeige, mit denselben Worten. Weicht sie ab, hält der Besucher sich für falsch gelandet und geht zurück. Auch das Gesicht sollte dasselbe sein: die Person aus der Anzeige auf der Seite wiederzufinden senkt die Absprungrate messbar.

Was in den ersten Bildschirm gehört

  1. Überschrift, die das Anzeigenversprechen aufnimmt.
  2. Das Creator-Video, gern in längerer Fassung.
  3. Der Preis, ohne Scrollen sichtbar.
  4. Der Kaufbutton.
  5. Eine Zeile zu Versand, Lieferzeit und Rückgaberecht.

Die Vertrauenselemente, die deutsche Besucher suchen

  • Ein sichtbares Impressum im Footer. Fehlt es, brechen Besucher ab, und es ist ohnehin Pflicht.
  • Klare Angaben zu Versandkosten und Lieferzeit, nicht erst im Bestellprozess.
  • Zahlungsarten, sichtbar vor dem Klick, Rechnungskauf inklusive, wenn angeboten.
  • Eine erreichbare Adresse und Kontaktmöglichkeit.

Diese Elemente ersetzen keine Überzeugungsarbeit, aber ihr Fehlen kostet die Bestellung, egal wie gut das Video ist.

Was den Verkauf kostet

Automatisch startendes Video mit Ton, ein Anmeldeformular vor dem Preis, ein Presse-Logo-Karussell an der Stelle, an der der Preis stehen sollte, und lange Fließtexte vor dem ersten Beweis.

Wie viele Seiten

Eine je Blickwinkel, nicht eine je Produkt. Drei getestete Anzeigenwinkel verlangen drei passende Seiten.

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Häufige Fragen

Muss dasselbe Gesicht auf die Seite?

Ja, das senkt die Absprungrate.

Wo steht der Preis?

Im ersten Bildschirm.

Welche Vertrauenselemente sind Pflicht?

Impressum, Versandkosten, Lieferzeit, Kontakt.

Eine Seite je Produkt?

Nein, eine je Blickwinkel.