Facebook bleibt in weiten Teilen Kanadas außerhalb der großen Städte die größte Plattform, und es ist auch die, deren Medienumfeld sich auf eine Weise verändert hat, die Marken selten einrechnen.
Nachrichtenlinks sind in Kanada seit 2023 gesperrt
Nach dem Onlinenachrichtengesetz hat Meta Nachrichtenlinks auf seinen Plattformen in Kanada gesperrt. Die praktische Folge für eine Marke ist, dass der Feed weniger Journalismus und anteilig mehr Beiträge von Menschen, Gruppen und Betrieben enthält, was verändert, was um Aufmerksamkeit konkurriert.
Gruppen tragen einen großen Teil der Arbeit
Lokale Kauf-und-Verkauf-Gruppen, Nachbarschaftsgruppen, Ortsgruppen und Interessengruppen sind der Ort, an dem viel kanadische Facebook-Aktivität stattfindet. Für einen lokalen Betrieb ist das ein nützlicherer Ort als eine Markenseite.
Das Publikum ist älter und ländlicher
Das ist keine Schwäche, sondern eine Tatsache der Ausrichtung. Dienstleistungen rund ums Haus, Fahrzeuge, Versicherung, Gesundheitsprodukte, Landwirtschafts- und Handwerksgerät erreichen hier ein wirklich großes Publikum, das anderswo schwerer zu finden ist.
Das Format unterscheidet sich vom vertikalen Feed
Längere Bildunterschriften werden gelesen, quadratisches und horizontales Video funktioniert weiterhin, und eine langsamere Eröffnung wird stärker toleriert als auf einer Kurzformplattform. Ein für eine Platzierung geschnittenes Video passt nicht automatisch hierher.
Das französischsprachige Kanada nutzt sie stark
Facebook hat in Québec eine starke Stellung, auch außerhalb Montréals. Eine Marke, die auf dieser Plattform nur auf Englisch veröffentlicht, verpasst einen anteilig größeren Teil des Publikums als anderswo.
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Häufige Fragen
Was hat sich 2023 in Kanada geändert?
Nachrichtenlinks wurden auf Meta-Plattformen gesperrt.
Wo bündelt sich die Aktivität?
In Gruppen mehr als auf Markenseiten.
Wer ist das Publikum?
Tendenziell älter und ländlicher.
Ist das Format wie bei Kurzvideos?
Nein, länger und weniger streng vertikal.



