Was eine UGC-Kampagne in Brasilien kostet, hängt von drei Dingen ab, und keines davon ist die Größe des Creators: wie viele Videos, welche Nutzungsrechte, und wie viel Produktionsaufwand das Video verlangt.

Die echten Spannen

Einzelvideo, Creator am Anfang: 150 bis 400 Reais. Einzelvideo, Creator mit Portfolio: 500 bis 1.500 Reais. Paket aus drei bis fünf Videos: 1.500 bis 6.000 Reais. Wiederkehrendes Monatspaket, acht bis zwölf Videos: 5.000 bis 15.000 Reais. Rechte für bezahlte Medien: meist 30 bis 100 Prozent des Videohonorars, je nach Dauer und Gebiet. Whitelisting, wenn die Anzeige vom Konto des Creators läuft: getrennt abgerechnet, nach Zeitraum.

Kategorien, die Anreise, ein Set, Darsteller oder Technik verlangen, kosten mehr. Ebenso regulierte Kategorien, in denen rechtliche Freigabe und Nacharbeit einkalkuliert sind.

Wohin das Budget tatsächlich fließt

Die Rechnung, die die meisten Marken falsch aufmachen, ist nicht der Preis des Videos, sondern der Preis dessen, was im Angebot nicht auftaucht.

Der Produktversand, der in Brasilien mehr kosten kann als das Honorar eines kleinen Creators.

Die interne Freigabezeit. Jede Korrekturschleife ist Personalkosten, und drei Schleifen machen aus einem günstigen Video ein teures.

Verworfene Videos. Wird die Hälfte nie verwendet, haben sich die Kosten pro ausgespieltem Stück verdoppelt.

Rechte, die ohne Bedarf gekauft wurden. Zwei Jahre weltweite Exklusivität für einen Test über dreißig Tage zu zahlen ist die häufigste Art, Budget zu verbrennen.

Wie man klug einkauft

Kauf Volumen mit Vorlauf, nicht mit Dringlichkeit. Eine Bestellung über zehn Videos mit vier Wochen Zeit kostet weit weniger als zwei Videos für übermorgen.

Kauf die Rechte, die du wirklich nutzen wirst. Fang mit neunzig Tagen bezahlter Medien in Brasilien an und verlängere, wenn die Kreation trägt.

Trenn das Produktionshonorar vom Rechtehonorar, denn es sind zwei verschiedene Dinge, und getrennt lassen sie sich leichter verhandeln und verlängern.

Zahl zum vereinbarten Termin. Im brasilianischen Markt bekommt eine Marke, die ordentlich zahlt, Vorrang im Kalender und spätestens ab der dritten Kampagne einen besseren Preis.

Woran sich nicht sparen lässt

Ein schlechtes Briefing kostet mehr als jeder erzielte Rabatt. Ein zu spät verschicktes Produkt verbrennt den ganzen Zeitplan. Und ein rein nach Preis gewählter Creator liefert Video, das die Freigabe nicht besteht, womit du wieder beim ersten Punkt der Liste bist.

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